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5300 Jahre Schrift
Universität Heidelberg: Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Materiale Textkulturen. Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften
& Heidelberg Center for Cultural Heritage – HCCH
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Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Materiale Textkulturen & Heidelberg Center for Cultural Heritage – HCCH
 

»Bridget Jones’s Diary«

Zur Verschriftlichung von Emotionen im zeitgenössischen englischen Populärroman (1996)

von Claire Earnshaw und Stephanie Frink

 
Rekonstruktion einer typischen Szene aus »Bridget Jones«

Situation des Tagebuchschreibens. Fotografie: Heidelberg 2017.

 
zu den Autorinnen

Claire Earnshaw ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Englische Literaturwissenschaft der Universität Heidelberg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört die Identitätskonstruktion im zeitgenössischen englischsprachigen Roman.

Stephanie Frink war Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Englische Literaturwissenschaft der Universität Heidelberg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Narrative der Emotion und Kognition.

Artikel als PDF

Emotionen sind im täglichen Leben allgegenwärtig. Gefühle, Affekte und Stimmungen sind integraler Bestandteil unserer individuellen Persönlichkeit und bilden das Fundament zwischenmenschlichen Miteinanders. Im vergangenen Jahrzehnt sind Emotionen im Zuge des ›emotional turn‹ disziplinübergreifend ins Zentrum wissenschaftlicher Aufmerksamkeit gerückt. Besonderes Interesse gilt dabei der Verschriftlichung von Emotionen, denn die Schrift ist ein herausragendes Mittel, unsere Gefühle zu äußern. Ebenso vielfältig wie die Emotionen selbst sind ihre medialen Ausdrucksformen: Die Bandbreite reicht von klassischen Liebesbriefen oder Tagebüchern bis hin zu ›Emoticons‹, die vor allem in den sozialen Medien immer prominenter werden. Da es aus literaturwissenschaftlicher Sicht nicht nur wichtig ist, ›was‹ verschriftlicht wird, sondern auch ›wie‹ dies getan wird, möchten wir uns im Folgenden der Verbindung zwischen Emotion und Narration widmen. Am Beispiel von Helen Fieldings »Bridget Jones's Diary« (1996), soll gezeigt werden, wie uns das Erzählen von Geschichten dabei hilft, Emotionen zu beschreiben, zu verstehen und zu kontextualisieren.

In der narrativen Psychologie ist die Annahme verbreitet, dass Erzählen ein bedeutsames Mittel zur Wirklichkeitserschließung und Sinnstiftung darstellt. Wer wir sind und wie wir uns und andere sehen, zeigt sich primär in den Geschichten, die wir erzählen. Ein integraler Bestandteil unserer narrativen Identitätsarbeit ist es, die eigenen Emotionen auszudrücken und ihnen eine sinnvolle Struktur sowie eine bestimmte Bedeutung zuzuweisen. Wir brauchen Narration, um Gefühle »verstehbar, memorierbar und mitteilbar zu machen« (Nünning 2013, 145). Fieldings Bestseller ist ein Paradebeispiel für die Schnittstelle von Emotion und Narration. Er hat die Form eines fiktiven Tagebuchs und so nehmen wir als Leser scheinbar unmittelbar daran teil, wie die Protagonistin gegen Übergewicht und Zigaretten-/Alkoholkonsum kämpft und verzweifelt einen Mann zum Heiraten sucht. Der Frauenroman spielt mit traditionellen Romanzenmustern. Die oftmals dramatisierende Darstellung von Bridgets Gefühlen steht nicht nur im Mittelpunkt des Buches, sondern sorgt auch für zahlreiche komische Momente. Auf diese Weise gelingt es dem Roman, emotionale Prozesse im Allgemeinen und weiblich konnotierte Emotionsstereotypen im Besonderen ins Bewusstsein zu rufen und spielerisch zu hinterfragen.

Die Darstellung von Emotionen in »Bridget Jones's Diary« entspricht oftmals nicht dem rückblickenden Stil von Tagebucheinträgen, sondern es entsteht in Bridgets Aufzeichnungen der Eindruck, dass Fühlen und Schreiben simultan ablaufen. Das folgende Beispiel verdeutlicht dies:

»Aargh. Doorbell. Am in bra and panties with wet hair. Pie is all over floor. Suddenly hate the guests. Have had to slave for two days, and now they will all swan in, demanding food like cuckoos. Feel like opening door and shouting, ›Oh, go fuck yourselves‹.« (Fielding 1996, 84)

Hier wird — allein schon durch die Verwendung des Präsens, durch unvollständige Sätze und Ausrufe — suggeriert, dass die Protagonistin in dem Moment, in dem ihre Freunde an der Haustür klingeln, zum Stift greift und die von ihr erlebten Gefühle aufschreibt. Durch diese scheinbare Unmittelbarkeit werden wir dazu ermuntert, an Bridgets Emotionen Anteil zu nehmen und uns in ihre Gefühlswelt hineinzuversetzen. Das Niederschreiben des Erlebens erfüllt für die Heldin verschiedene Funktionen im Umgang mit ihren Emotionen. Erstens hilft es Bridget dabei, ihr Innenleben auszudrücken. Das Tagebuch bietet der Hauptdarstellerin und Erzählerin eine Art geschützten Raum, in dem sie auch jenen Emotionen unzensiert und ungefiltert freien Lauf lassen kann, die im Alltag aufgrund sozialer Konventionen nur eingeschränkt ausgelebt werden können:

»›[W]hy aren't you married yet, Bridget?‹ sneered Woney […] whilst stroking her pregnant stomach. Because I don't want to end up like you, you fat, boring, Sloaney milch cow, was what I should have said, […]. But I didn't because, ironically enough, I didn't want to hurt her ­feelings.« (Fielding 1996, 40)

Die Verschriftlichung erlaubt es Bridget, die Situation Revue passieren zu lassen und ermöglicht es ihr zudem, durch die nachträgliche Beleidigung ihre unterdrückten Gefühle zu äußern und so Genugtuung zu erlangen. Es sind insbesondere solche Passagen, in denen Bridget Emotionen thematisiert, reflektiert und neu bewertet, durch die sie ihr Selbstbild narrativ konstruiert und die Leser anregt, ihre Perspektive zu übernehmen. Zweitens dient das Tagebuch Bridget als ein System, Emotionen zu strukturieren. Es folgt einem klaren Aufbau, in dem jedem Eintrag eine konzise Dokumentation ihrer Laster vorangestellt ist:

»8st 12, thigh circumference 18 inches, alcohol units 3 (but v. pure sort of wine), cigarettes 7 (but did not inhale), calories 1500 (excellent), teas 0, coffees 3 (but made with real coffee ­beans therefore less cellulite-inducing), total caffeine units 4.« (Fielding 1996, 183)

Durch die exakte Niederschrift sogar ihres Oberschenkelumfangs wird Bridgets Tagebuch zu einem Medium, welches ihr genaue Auskunft über ihre aktuelle Lebenssituation sowie ihren emo­tionalen Zustand liefert und ihr zeigt, wie weit sie von ihrem Ziel — schlank, erfolgreich, verheiratet — gerade entfernt ist. Während sich die Männerwelt Bridgets Kontrolle entzieht, versucht die Heldin in akribischen Listen ihr emotionales Chaos anhand bestimmter äußerer Parameter messbar und handhabbar zu machen. So gelingt es ihr — zumindest vermeintlich — gewisse Bereiche ihres Lebens aktiv zu beeinflussen.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Prozess des Verschriftlichens für Bridget ein maßgebliches Mittel ist, um ihre autobiographisch bedeutsamen Emotionen zu gestalten. Durch ihr Tagebuchschreiben ist Fieldings Protagonistin in der Lage, nicht nur die schönen, sondern auch die traurigen, peinlichen und tragischen Momente zu einer sinnvollen Geschichte zu verweben, die letztlich allesamt dazu beigetragen haben, dass sie am Ende des Romans ihren Traummann findet und das vergangene Jahr somit als »excellent« resümieren kann. Dass Narration und Emotion in einem wechselseitig bedingten Verhältnis stehen, wird im Roman klar ersichtlich. Der Akt der Narration selbst ist grundlegend von ihren Emotionen bestimmt, da diese großen Einfluss darauf haben, was sie erzählt und wie sie es erzählt. »Bridget Jones's Diary« zeigt, dass Erzählungen es uns erlauben, Alltagsemotionen zu meistern und diese in einer sinnstiftenden Weise zu verknüpfen, um so die Kohärenz unserer persönlichen Lebensgeschichte zu gewährleisten.

 

 
Literatur

Bruner, Jerome (1991), »The Narrative Construction of Reality«, in: Critical Inquiry 18 (1), 1–21.

Case, Alison (2001), »Authenticity, Convention, and ›Bridget Jones’s Diary‹«, in: Narrative 9 (2), 176–181.

Eakin, Paul John (1999), How Our Lives Become Stories: Making Selves, Ithaca / London.

Nünning, Vera (2013), »Erzählen und Identität: Die Bedeutung des Erzählens im Schnittfeld zwischen kulturwissenschaftlicher Narratologie und Psychologie«, in: Alexandra Strohmaier (Hg.), Kultur – Wissen – Narration: Perspektiven transdiziplinärer Erzählforschung für die Kulturwissenschaften (Kultur- und Medientheorie), Bielefeld, 145–170.

Stjernholm, Emil (2014), »The Contrasting Display of Emotions in Bridget Jones’s Diary«, in: Journal of Media, Cognition and Communication 2 (1), 21–36.

Weitere Verweise

"Bridget Jone's Diary" (Trailer)

Recherchezugang des Deutschen Tegebucharchivs.

Abbildungshinweis

Titelbild: Foto: Claire Earnshaw u. Stephanie Frink.

 
  Wunderhorn Verlag Sonderforschungsbereich Materiale Textkulturen der Deutschen Forschungsgemeinschaft Universität Heidelberg  

»Bridget Jones’s Diary«

Zur Verschriftlichung von Emotionen im zeitgenössischen englischen Populärroman (1996)

von Claire Earnshaw und Stephanie Frink

zu den Autorinnen

Claire Earnshaw ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Englische Literaturwissenschaft der Universität Heidelberg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört die Identitätskonstruktion im zeitgenössischen englischsprachigen Roman.

Stephanie Frink war Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Englische Literaturwissenschaft der Universität Heidelberg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Narrative der Emotion und Kognition.

Titelbild: Foto: Claire Earnshaw u. Stephanie Frink.

Emotionen sind im täglichen Leben allgegenwärtig. Gefühle, Affekte und Stimmungen sind integraler Bestandteil unserer individuellen Persönlichkeit und bilden das Fundament zwischenmenschlichen Miteinanders. Im vergangenen Jahrzehnt sind Emotionen im Zuge des ›emotional turn‹ disziplinübergreifend ins Zentrum wissenschaftlicher Aufmerksamkeit gerückt. Besonderes Interesse gilt dabei der Verschriftlichung von Emotionen, denn die Schrift ist ein herausragendes Mittel, unsere Gefühle zu äußern. Ebenso vielfältig wie die Emotionen selbst sind ihre medialen Ausdrucksformen: Die Bandbreite reicht von klassischen Liebesbriefen oder Tagebüchern bis hin zu ›Emoticons‹, die vor allem in den sozialen Medien immer prominenter werden. Da es aus literaturwissenschaftlicher Sicht nicht nur wichtig ist, ›was‹ verschriftlicht wird, sondern auch ›wie‹ dies getan wird, möchten wir uns im Folgenden der Verbindung zwischen Emotion und Narration widmen. Am Beispiel von Helen Fieldings »Bridget Jones's Diary« (1996), soll gezeigt werden, wie uns das Erzählen von Geschichten dabei hilft, Emotionen zu beschreiben, zu verstehen und zu kontextualisieren.

In der narrativen Psychologie ist die Annahme verbreitet, dass Erzählen ein bedeutsames Mittel zur Wirklichkeitserschließung und Sinnstiftung darstellt. Wer wir sind und wie wir uns und andere sehen, zeigt sich primär in den Geschichten, die wir erzählen. Ein integraler Bestandteil unserer narrativen Identitätsarbeit ist es, die eigenen Emotionen auszudrücken und ihnen eine sinnvolle Struktur sowie eine bestimmte Bedeutung zuzuweisen. Wir brauchen Narration, um Gefühle »verstehbar, memorierbar und mitteilbar zu machen« (Nünning 2013, 145). Fieldings Bestseller ist ein Paradebeispiel für die Schnittstelle von Emotion und Narration. Er hat die Form eines fiktiven Tagebuchs und so nehmen wir als Leser scheinbar unmittelbar daran teil, wie die Protagonistin gegen Übergewicht und Zigaretten-/Alkoholkonsum kämpft und verzweifelt einen Mann zum Heiraten sucht. Der Frauenroman spielt mit traditionellen Romanzenmustern. Die oftmals dramatisierende Darstellung von Bridgets Gefühlen steht nicht nur im Mittelpunkt des Buches, sondern sorgt auch für zahlreiche komische Momente. Auf diese Weise gelingt es dem Roman, emotionale Prozesse im Allgemeinen und weiblich konnotierte Emotionsstereotypen im Besonderen ins Bewusstsein zu rufen und spielerisch zu hinterfragen.

Die Darstellung von Emotionen in »Bridget Jones's Diary« entspricht oftmals nicht dem rückblickenden Stil von Tagebucheinträgen, sondern es entsteht in Bridgets Aufzeichnungen der Eindruck, dass Fühlen und Schreiben simultan ablaufen. Das folgende Beispiel verdeutlicht dies:

»Aargh. Doorbell. Am in bra and panties with wet hair. Pie is all over floor. Suddenly hate the guests. Have had to slave for two days, and now they will all swan in, demanding food like cuckoos. Feel like opening door and shouting, ›Oh, go fuck yourselves‹.« (Fielding 1996, 84)

Hier wird — allein schon durch die Verwendung des Präsens, durch unvollständige Sätze und Ausrufe — suggeriert, dass die Protagonistin in dem Moment, in dem ihre Freunde an der Haustür klingeln, zum Stift greift und die von ihr erlebten Gefühle aufschreibt. Durch diese scheinbare Unmittelbarkeit werden wir dazu ermuntert, an Bridgets Emotionen Anteil zu nehmen und uns in ihre Gefühlswelt hineinzuversetzen. Das Niederschreiben des Erlebens erfüllt für die Heldin verschiedene Funktionen im Umgang mit ihren Emotionen. Erstens hilft es Bridget dabei, ihr Innenleben auszudrücken. Das Tagebuch bietet der Hauptdarstellerin und Erzählerin eine Art geschützten Raum, in dem sie auch jenen Emotionen unzensiert und ungefiltert freien Lauf lassen kann, die im Alltag aufgrund sozialer Konventionen nur eingeschränkt ausgelebt werden können:

»›[W]hy aren't you married yet, Bridget?‹ sneered Woney […] whilst stroking her pregnant stomach. Because I don't want to end up like you, you fat, boring, Sloaney milch cow, was what I should have said, […]. But I didn't because, ironically enough, I didn't want to hurt her ­feelings.« (Fielding 1996, 40)

Die Verschriftlichung erlaubt es Bridget, die Situation Revue passieren zu lassen und ermöglicht es ihr zudem, durch die nachträgliche Beleidigung ihre unterdrückten Gefühle zu äußern und so Genugtuung zu erlangen. Es sind insbesondere solche Passagen, in denen Bridget Emotionen thematisiert, reflektiert und neu bewertet, durch die sie ihr Selbstbild narrativ konstruiert und die Leser anregt, ihre Perspektive zu übernehmen. Zweitens dient das Tagebuch Bridget als ein System, Emotionen zu strukturieren. Es folgt einem klaren Aufbau, in dem jedem Eintrag eine konzise Dokumentation ihrer Laster vorangestellt ist:

»8st 12, thigh circumference 18 inches, alcohol units 3 (but v. pure sort of wine), cigarettes 7 (but did not inhale), calories 1500 (excellent), teas 0, coffees 3 (but made with real coffee ­beans therefore less cellulite-inducing), total caffeine units 4.« (Fielding 1996, 183)

Durch die exakte Niederschrift sogar ihres Oberschenkelumfangs wird Bridgets Tagebuch zu einem Medium, welches ihr genaue Auskunft über ihre aktuelle Lebenssituation sowie ihren emo­tionalen Zustand liefert und ihr zeigt, wie weit sie von ihrem Ziel — schlank, erfolgreich, verheiratet — gerade entfernt ist. Während sich die Männerwelt Bridgets Kontrolle entzieht, versucht die Heldin in akribischen Listen ihr emotionales Chaos anhand bestimmter äußerer Parameter messbar und handhabbar zu machen. So gelingt es ihr — zumindest vermeintlich — gewisse Bereiche ihres Lebens aktiv zu beeinflussen.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Prozess des Verschriftlichens für Bridget ein maßgebliches Mittel ist, um ihre autobiographisch bedeutsamen Emotionen zu gestalten. Durch ihr Tagebuchschreiben ist Fieldings Protagonistin in der Lage, nicht nur die schönen, sondern auch die traurigen, peinlichen und tragischen Momente zu einer sinnvollen Geschichte zu verweben, die letztlich allesamt dazu beigetragen haben, dass sie am Ende des Romans ihren Traummann findet und das vergangene Jahr somit als »excellent« resümieren kann. Dass Narration und Emotion in einem wechselseitig bedingten Verhältnis stehen, wird im Roman klar ersichtlich. Der Akt der Narration selbst ist grundlegend von ihren Emotionen bestimmt, da diese großen Einfluss darauf haben, was sie erzählt und wie sie es erzählt. »Bridget Jones's Diary« zeigt, dass Erzählungen es uns erlauben, Alltagsemotionen zu meistern und diese in einer sinnstiftenden Weise zu verknüpfen, um so die Kohärenz unserer persönlichen Lebensgeschichte zu gewährleisten.

Artikel als PDF

zu den Autorinnen

Claire Earnshaw ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Englische Literaturwissenschaft der Universität Heidelberg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört die Identitätskonstruktion im zeitgenössischen englischsprachigen Roman. Stephanie Frink war Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Englische Literaturwissenschaft der Universität Heidelberg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Narrative der Emotion und Kognition.

Literatur

Bruner, Jerome (1991), »The Narrative Construction of Reality«, in: Critical Inquiry 18 (1), 1–21.

Case, Alison (2001), »Authenticity, Convention, and ›Bridget Jones’s Diary‹«, in: Narrative 9 (2), 176–181.

Eakin, Paul John (1999), How Our Lives Become Stories: Making Selves, Ithaca / London.

Nünning, Vera (2013), »Erzählen und Identität: Die Bedeutung des Erzählens im Schnittfeld zwischen kulturwissenschaftlicher Narratologie und Psychologie«, in: Alexandra Strohmaier (Hg.), Kultur – Wissen – Narration: Perspektiven transdiziplinärer Erzählforschung für die Kulturwissenschaften (Kultur- und Medientheorie), Bielefeld, 145–170.

Stjernholm, Emil (2014), »The Contrasting Display of Emotions in Bridget Jones’s Diary«, in: Journal of Media, Cognition and Communication 2 (1), 21–36.

Weitere Verweise

"Bridget Jone's Diary" (Trailer)

Recherchezugang des Deutschen Tegebucharchivs.