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5300 Jahre Schrift
Universität Heidelberg: Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Materiale Textkulturen. Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften
& Heidelberg Center for Cultural Heritage – HCCH
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Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Materiale Textkulturen & Heidelberg Center for Cultural Heritage – HCCH
 

Rätselhafte altsüdarabische Schrift entziffert

Eine beschrebene Palmblattrippe aus dem antiken Jemen (1. Jh. n. Chr.)

von Mohammed Maraqten

 
Palmblattrippe (Länge: 23 cm, Breite: 2,8 cm) mit einer Inschrift in altsüdarabischer Schrift und sabäischer Sprache

Der Text enthält den Bericht einer sabäischen Frau über eine Wallfahrt. Gefunden in Jawf al-Sawdāʾ (Jemen). Heute in einer Privatsammlung in S.  anʿāʾ (M-SAS = Maraqten-South Arabian Sticks 1). Datierung: 1. Jahrhundert n. Chr.

 
zum Autor

Mohammed Maraqten ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Semitistik der Universität Heidelberg tätig. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die altsüdarabische Epigraphik.

 

Artikel als PDF

Seit Anfang des 1. Jahrtausends v. Chr. gab es im antiken Südarabien, dem heutigen Jemen, mehrere Königreiche, die teilweise nebeneinander existierten: Sabaʾ, Maʾin, Qataban, Hadhramaut und Ḥimyar. Sie bestanden bis an den Vorabend der Ausbreitung des Islam im 7. Jahrhundert n. Chr. und verfügten über eigene Schriftsysteme. Im Folgenden werden die altsüdarabischen Schriftformen kurz vorgestellt: Die altsüdarabische Schrift wurde im 14./13. Jahrhundert v. Chr. aus dem Proto-Kanaanäischen übernommen. Als ›Proto-‹ oder ›Alt-Kanaanäisch‹ bezeichnet man die Alphabeten-Schriften des syrisch-palästinensischen Raumes und der Sinai-Halbinsel, die im 2. Jahrtausend v. Chr. entwickelt wurden. Das altsüdarabische Alphabet besteht aus 29 Buchstaben. Diese Schrift, die sich überall in Arabien und Abessinien verbreitete, wurde spätestens seit Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. bis zum Niedergang der altsüdarabischen Kultur im 6. Jahrhundert n. Chr. verwendet. Als ›Musnad-Schrift‹ bezeichnet man die altsüdarabische Monumentalschrift. Es handelt sich dabei um eine Schriftform, die zum Schreiben auf hartem Material wie Stein oder Bronze verwendet wurde. Zu den Textgattungen der Monumentalinschriften gehören Votiv- oder Weihinschriften, Kriegsberichte und Königsinschriften, Bauinschriften, literarische Inschriften, Rechtsurkunden, Buß- und Sühneinschriften und vieles mehr.

Gegen Ende der 1980er Jahre tauchten nun auf dem Antikenmarkt in Ṣanʿāʾ hunderte von beschrifteten Holzstäbchen auf, die, wie sich später herausstellte, aus Raubgrabungen bei der Stadt as-Sawdāʾ (Naššān) im jemenitischen Jawf stammten. Tausende dieser Objekte wurden in den letzten drei Jahrzehnten durch solche illegalen Ausgrabungen entdeckt und befinden sich jetzt im Nationalmuseum von Ṣanʿāʾ, im Militärmuseum von Ṣanʿāʾ, in der Bayerischen Staatsbibliothek in München und im Oosters Instituut der Universität Leiden. Die neu entdeckten, beschrifteten Holzstäbchen sind in der sogenannten ›Zabūr-Schrift‹ geschrieben und stellen somit eine neue Gattung der altsüdarabischen Inschriften dar. Die Zabūr-Schrift, die erst vor wenigen Jahren endgültig entziffert werden konnte, ist eine kursive Handschrift, die zum Schreiben auf weichem Material verwendet wurde. Sie ist durch kleine Formen der Buchstaben gekennzeichnet und eignet sich sehr gut zum Einritzen auf Holz. Zu Recht haben die Fachwissenschaftler sie als ›Minuskelschrift‹ bezeichnet, weil sie Kleinbuchstaben aufweist — im Gegensatz zu der Monumentalschrift, die eine Großbuchstaben-Schrift ist.

Die auf Holzstäbchen geschriebenen Texte wurden mit Hilfe eines Metallgriffels oder Stilus auf verschiedene Holzarten wie Rundholz (Juniperus) eingeritzt. Am häufigsten wurden jedoch Palmblattrippen als Schreibmaterial verwendet. Die Länge der Stäbchen variiert zwischen 3 und 50 cm; sie sind 1–3 cm breit und haben einen Durchmesser von 0,5 und 2 cm. Die Texte sind vorwiegend in Sabäisch verfasst, dem am besten bekannten Zweig der altsüdarabischen Sprachgruppe. Die beschrifteten Holzstäbchen stammen aus der Zeit vom 10. Jahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. Unter den Textgattungen auf Holzstäbchen finden sich Briefe, Rechts- und Wirtschaftsurkunden, Schultexte und Schreibübungen, Privatverträge, Inventartexte, Quittungen, Abrechnungen, Verpflichtungserklärungen, Schuldscheine, Übergabeurkunden, Begleitschreiben, Namenslisten sowie Texte aus der Kultpraxis (Gebete, Texte über Magie und Beschwörungen) und literarische Schriften.

Hier soll als Beispiel ein Holzstäbchen mit einem Text vorgestellt werden, der auf die Wallfahrt einer Frau Bezug nimmt. Der Text wurde in jeweils drei, also insgesamt sechs Zeilen auf den beiden Seiten einer Palmblattrippe eingeritzt. Er wurde vom Autor dieses Beitrages veröffentlicht (Maraqten 2014b); die Übersetzung lautet wie folgt:

»1. Bekanntmachung der (Frau) Ḥaywšāf, Tochter von (Frau) Taḥylay, Dienerin der Sippe Banī ʿUṯkulān, dass sie eine Pilgerreise unternimmt,
2. um nach Schibāmum zu gelangen, um die Pilgerfahrt zu dem Gott Qaynān durchzuführen. (Dies geschah) im Monat Ḏu-Naswar,
3. dem ersten im Eponymats-Jahr, welches dem Eponymats-Jahr des Našaʾkarib
4. folgt, des Sohnes von Sumhūkarib aus (der Sippe) Ḥaazfarum, aus der Familie Ḍimrān. Und Qaynān, der Gott von Ḫasaʾum, möge
5. seine Dienerin Ḍaywšaf behüten und sie gegen Unglück und böse Taten schützen.
6. Dieses Dokument wurde geschrieben im Monat Ḍu-Naswar, welcher im gleichen Eponymats-Jahr war.
Ḥaywšāf, Tochter der Taḥylay. Signatur«

Der Text enthält also den Bericht bzw. die Ankündigung einer sabäischen Frau namens Ḥaywšāf hinsichtlich einer Wallfahrt zu dem Ort Schibāmum und zu dem dort verehrten Gott Qaynān. Der genannte Pilgerort liegt nordöstlich von Ṣanʿāʾ. Solche Pilgerreisen zu verschiedenen überregional bedeutenden Heiligtümern spielten, wie wir aus anderen Texten wissen, eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Menschen im antiken Südarabien. Qaynān war offenbar ein lokaler Stammesgott; er wird des Öfteren in Inschriften genannt. Am Ende des Textes hat der Schreiber seine Signatur hinzugefügt. Die Inschrift ist nach dem sabäischen Eponymen-System datiert. Eponyme waren für ein Jahr bestimmte Würdenträger, die im sabäischen Reich zu Datierungszwecken angeführt wurden. Wir kennen allerdings den hier genannten Mann nicht näher, so dass die zeitliche Einordnung über die Schriftform erfolgen muss. Anhand dieses Kriteriums lässt sich der Text in das 1. Jahrhundert n. Chr. datieren.

Mittlerweile sind tausende von altsüdarabischen Inschriften bekannt. Sie stellen eine bedeutsame Primärquelle für die Kulturgeschichte Arabiens in der vorislamischen Epoche dar. Gerade die zahlreichen Minuskelinschriften geben, wie der hier vorgestellte Text zeigt, wichtige Einblicke in das Alltagsleben des antiken Südarabiens, auch in dasjenige von Frauen. Darüber hinaus sind die beschrifteten Holzstäbchen für die semitische Epigraphik und die Schriftentwicklung im Allgemeinen äußerst wichtige Zeugnisse.

 

 
Literatur

Maraqten, Mohammed (2014a), Altsüdarabische Texte auf Holzstäbchen. Epigraphische und kulturhistorische Untersuchungen (Beiruter Texte und Studien 103), Beirut / Würzburg.

Maraqten, Mohammed (2014b), »The Pilgrimage of a Sabaean Woman«, in: Mohammed Maraqten u. Zeidan Kafafi (Hgg.), A Pioneer of Arabia. Studies in the Archaeology and Epigraphy of the Levant and the Arabian Peninsula in Honor of Moawiyah Ibrahim (Rome ›La Sapienza‹ Studies on the Archaeology of Palestine & Transjordan 10), Rom, 179–197.

Stein, Peter (2010), Die altsüdarabischen Minuskelinschriften auf Holzstäbchen aus der Bayerischen Staatsbibliothek in München 1: Die Inschriften der mittel- und spätsabäischen Periode (Epigraphische Forschungen auf der Arabischen Halbinsel 5), Tübingen/Berlin.

Weitere Verweise

Übersicht über zahlreiche altsüdarabische Inschriften auf Holzstäbchen in der Datenbank des Münchner DigitalisierungsZentrums

 „The pilgrimage of a Sabaean Woman“ — Ein Artikel von Mohammed Maraqten auf 'researchgate'.

Abbildungshinweis

Titelbild: Foto: Mohammed Maraqten.

 
  Wunderhorn Verlag Sonderforschungsbereich Materiale Textkulturen der Deutschen Forschungsgemeinschaft Universität Heidelberg  

Rätselhafte altsüdarabische Schrift entziffert

Eine beschrebene Palmblattrippe aus dem antiken Jemen (1. Jh. n. Chr.)

von Mohammed Maraqten

Palmblattrippe (Länge: 23 cm, Breite: 2,8 cm) mit einer Inschrift in altsüdarabischer Schrift und sabäischer Sprache

Der Text enthält den Bericht einer sabäischen Frau über eine Wallfahrt. Gefunden in Jawf al-Sawdāʾ (Jemen). Heute in einer Privatsammlung in S.  anʿāʾ (M-SAS = Maraqten-South Arabian Sticks 1). Datierung: 1. Jahrhundert n. Chr.

Titelbild: Foto: Mohammed Maraqten.

Seit Anfang des 1. Jahrtausends v. Chr. gab es im antiken Südarabien, dem heutigen Jemen, mehrere Königreiche, die teilweise nebeneinander existierten: Sabaʾ, Maʾin, Qataban, Hadhramaut und Ḥimyar. Sie bestanden bis an den Vorabend der Ausbreitung des Islam im 7. Jahrhundert n. Chr. und verfügten über eigene Schriftsysteme. Im Folgenden werden die altsüdarabischen Schriftformen kurz vorgestellt: Die altsüdarabische Schrift wurde im 14./13. Jahrhundert v. Chr. aus dem Proto-Kanaanäischen übernommen. Als ›Proto-‹ oder ›Alt-Kanaanäisch‹ bezeichnet man die Alphabeten-Schriften des syrisch-palästinensischen Raumes und der Sinai-Halbinsel, die im 2. Jahrtausend v. Chr. entwickelt wurden. Das altsüdarabische Alphabet besteht aus 29 Buchstaben. Diese Schrift, die sich überall in Arabien und Abessinien verbreitete, wurde spätestens seit Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. bis zum Niedergang der altsüdarabischen Kultur im 6. Jahrhundert n. Chr. verwendet. Als ›Musnad-Schrift‹ bezeichnet man die altsüdarabische Monumentalschrift. Es handelt sich dabei um eine Schriftform, die zum Schreiben auf hartem Material wie Stein oder Bronze verwendet wurde. Zu den Textgattungen der Monumentalinschriften gehören Votiv- oder Weihinschriften, Kriegsberichte und Königsinschriften, Bauinschriften, literarische Inschriften, Rechtsurkunden, Buß- und Sühneinschriften und vieles mehr.

Gegen Ende der 1980er Jahre tauchten nun auf dem Antikenmarkt in Ṣanʿāʾ hunderte von beschrifteten Holzstäbchen auf, die, wie sich später herausstellte, aus Raubgrabungen bei der Stadt as-Sawdāʾ (Naššān) im jemenitischen Jawf stammten. Tausende dieser Objekte wurden in den letzten drei Jahrzehnten durch solche illegalen Ausgrabungen entdeckt und befinden sich jetzt im Nationalmuseum von Ṣanʿāʾ, im Militärmuseum von Ṣanʿāʾ, in der Bayerischen Staatsbibliothek in München und im Oosters Instituut der Universität Leiden. Die neu entdeckten, beschrifteten Holzstäbchen sind in der sogenannten ›Zabūr-Schrift‹ geschrieben und stellen somit eine neue Gattung der altsüdarabischen Inschriften dar. Die Zabūr-Schrift, die erst vor wenigen Jahren endgültig entziffert werden konnte, ist eine kursive Handschrift, die zum Schreiben auf weichem Material verwendet wurde. Sie ist durch kleine Formen der Buchstaben gekennzeichnet und eignet sich sehr gut zum Einritzen auf Holz. Zu Recht haben die Fachwissenschaftler sie als ›Minuskelschrift‹ bezeichnet, weil sie Kleinbuchstaben aufweist — im Gegensatz zu der Monumentalschrift, die eine Großbuchstaben-Schrift ist.

Die auf Holzstäbchen geschriebenen Texte wurden mit Hilfe eines Metallgriffels oder Stilus auf verschiedene Holzarten wie Rundholz (Juniperus) eingeritzt. Am häufigsten wurden jedoch Palmblattrippen als Schreibmaterial verwendet. Die Länge der Stäbchen variiert zwischen 3 und 50 cm; sie sind 1–3 cm breit und haben einen Durchmesser von 0,5 und 2 cm. Die Texte sind vorwiegend in Sabäisch verfasst, dem am besten bekannten Zweig der altsüdarabischen Sprachgruppe. Die beschrifteten Holzstäbchen stammen aus der Zeit vom 10. Jahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. Unter den Textgattungen auf Holzstäbchen finden sich Briefe, Rechts- und Wirtschaftsurkunden, Schultexte und Schreibübungen, Privatverträge, Inventartexte, Quittungen, Abrechnungen, Verpflichtungserklärungen, Schuldscheine, Übergabeurkunden, Begleitschreiben, Namenslisten sowie Texte aus der Kultpraxis (Gebete, Texte über Magie und Beschwörungen) und literarische Schriften.

Hier soll als Beispiel ein Holzstäbchen mit einem Text vorgestellt werden, der auf die Wallfahrt einer Frau Bezug nimmt. Der Text wurde in jeweils drei, also insgesamt sechs Zeilen auf den beiden Seiten einer Palmblattrippe eingeritzt. Er wurde vom Autor dieses Beitrages veröffentlicht (Maraqten 2014b); die Übersetzung lautet wie folgt:

»1. Bekanntmachung der (Frau) Ḥaywšāf, Tochter von (Frau) Taḥylay, Dienerin der Sippe Banī ʿUṯkulān, dass sie eine Pilgerreise unternimmt,
2. um nach Schibāmum zu gelangen, um die Pilgerfahrt zu dem Gott Qaynān durchzuführen. (Dies geschah) im Monat Ḏu-Naswar,
3. dem ersten im Eponymats-Jahr, welches dem Eponymats-Jahr des Našaʾkarib
4. folgt, des Sohnes von Sumhūkarib aus (der Sippe) Ḥaazfarum, aus der Familie Ḍimrān. Und Qaynān, der Gott von Ḫasaʾum, möge
5. seine Dienerin Ḍaywšaf behüten und sie gegen Unglück und böse Taten schützen.
6. Dieses Dokument wurde geschrieben im Monat Ḍu-Naswar, welcher im gleichen Eponymats-Jahr war.
Ḥaywšāf, Tochter der Taḥylay. Signatur«

Der Text enthält also den Bericht bzw. die Ankündigung einer sabäischen Frau namens Ḥaywšāf hinsichtlich einer Wallfahrt zu dem Ort Schibāmum und zu dem dort verehrten Gott Qaynān. Der genannte Pilgerort liegt nordöstlich von Ṣanʿāʾ. Solche Pilgerreisen zu verschiedenen überregional bedeutenden Heiligtümern spielten, wie wir aus anderen Texten wissen, eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Menschen im antiken Südarabien. Qaynān war offenbar ein lokaler Stammesgott; er wird des Öfteren in Inschriften genannt. Am Ende des Textes hat der Schreiber seine Signatur hinzugefügt. Die Inschrift ist nach dem sabäischen Eponymen-System datiert. Eponyme waren für ein Jahr bestimmte Würdenträger, die im sabäischen Reich zu Datierungszwecken angeführt wurden. Wir kennen allerdings den hier genannten Mann nicht näher, so dass die zeitliche Einordnung über die Schriftform erfolgen muss. Anhand dieses Kriteriums lässt sich der Text in das 1. Jahrhundert n. Chr. datieren.

Mittlerweile sind tausende von altsüdarabischen Inschriften bekannt. Sie stellen eine bedeutsame Primärquelle für die Kulturgeschichte Arabiens in der vorislamischen Epoche dar. Gerade die zahlreichen Minuskelinschriften geben, wie der hier vorgestellte Text zeigt, wichtige Einblicke in das Alltagsleben des antiken Südarabiens, auch in dasjenige von Frauen. Darüber hinaus sind die beschrifteten Holzstäbchen für die semitische Epigraphik und die Schriftentwicklung im Allgemeinen äußerst wichtige Zeugnisse.

Artikel als PDF

zum Autor

Mohammed Maraqten ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Semitistik der Universität Heidelberg tätig. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die altsüdarabische Epigraphik.

Literatur

Maraqten, Mohammed (2014a), Altsüdarabische Texte auf Holzstäbchen. Epigraphische und kulturhistorische Untersuchungen (Beiruter Texte und Studien 103), Beirut / Würzburg.

Maraqten, Mohammed (2014b), »The Pilgrimage of a Sabaean Woman«, in: Mohammed Maraqten u. Zeidan Kafafi (Hgg.), A Pioneer of Arabia. Studies in the Archaeology and Epigraphy of the Levant and the Arabian Peninsula in Honor of Moawiyah Ibrahim (Rome ›La Sapienza‹ Studies on the Archaeology of Palestine & Transjordan 10), Rom, 179–197.

Stein, Peter (2010), Die altsüdarabischen Minuskelinschriften auf Holzstäbchen aus der Bayerischen Staatsbibliothek in München 1: Die Inschriften der mittel- und spätsabäischen Periode (Epigraphische Forschungen auf der Arabischen Halbinsel 5), Tübingen/Berlin.

Weitere Verweise

Übersicht über zahlreiche altsüdarabische Inschriften auf Holzstäbchen in der Datenbank des Münchner DigitalisierungsZentrums

 „The pilgrimage of a Sabaean Woman“ — Ein Artikel von Mohammed Maraqten auf 'researchgate'.